Ablauf einer Podo-orthesiologischen Behandlung:
1. Nach einer allgemeinen Untersuchung
erstellt der Podo-Orthesiologe mithilfe
eines Stempelkissens (Podograf) einen
Blaudruck von den Füßen des Patienten.
2. Der Patient stellt sich auf einen Spiegel-
kasten (Podoskop). Der Behandler
beurteilt die Belastung der Fußsohle.
3. Der Behandler tastet die Spannung
verschiedener Muskeln ab und lässt
dazu spezifische Bewegungen durch-
führen. Diese zeigen, wie harmonisch
das Zusammenspiel von Muskeln und
Bewegung ist.
4. Kleine 1-2 mm dicke Korkplättchen werden nun an
spezielle Stellen unter den Fuß geschoben. Sie beeinflussen
die Sensoren im Muskel. Der Körper reagiert direkt über
Muskelketten von den Füßen bis zum Kopf – innerhalb von
Sekunden. Der Patient registriert sofort eine körperliche
Veränderung.
5. Die untergelegten Korkplättchen
werden im Blaudruck exakt
eingezeichnet und anschließend
in eine dünne Ledersohle eingearbeitet.
6. Die massgefertigte Podosohle soll
täglich in jedem Schuh
getragen werden (ohne Fußbett !)
7. Nach der podo-orthesiologischen
Behandlung folgt oft noch eine
osteopathische- /chiropraktische
oder naturheilkundliche Behandlung,
um akute Blockaden, Verspannungen, Verklebungen
oder Distorsionen zu lösen und lindern zu können.
Das Besondere der Podosohle gegenüber handelsüblichen orthopädischen Einlagen:
• Die Podosohle ist eine ganzheitliche Therapie, bei der die
Füße die Basis sind
• Die Podosohle stimuliert die Fußmuskulatur und somit
den ganzen Körper
• Sie löst etliche Verspannungen und aktiviert die
Beweglichkeit des Körpers
• Sie ist mobil, von der Ferse bis zu den Zehen, behindert
daher nicht die Beweglichkeit des Fußes
• Sie verhindert den Rückfall in alte Bewegungs- und
Haltungsmuster
• Sie ist wesentlich dünner als herkömmliche orthopädische
Einlagen, kann daher in jedem Schuh getragen werden
• Sie schickt ihren Fuß nicht frühzeitig ins (Fuß)Bett
Neben der normalen individuell angefertigten Podosohle können spezielle Einlagen bestellt werden: Sport, Diabetis, spezifische Fußprobleme, bestimmte Formen von Fußfehlstellungen z.B. durch Spasmen, Kinderlähmung oder Unfall.