Wenn die Füße ihre Stabilität verlieren,
verliert der gesamte Körper seinen Halt!


Dieses Phänomen ist vergleichbar mit der Statik eines Hauses:
Stimmt die Statik im Keller nicht, entstehen Risse im Dach
– nicht als erstes im Keller selbst!

So ist es auch mit dem menschlichen Körper: Wenn die Füße
ihre Stabilität verlieren, entstehen Probleme an der Wirbelsäule.
Die Beschwerden dehnen sich langsam über den Rücken bis
zur Halswirbelsäule aus.

Für den sehr verbreiteten Beckenschiefstand gibt es eine
Menge Therapieformen. In der Regel werden Verspannungen
und Blockaden mithilfe der Therapien gelöst. Wird aber die
Ursache nicht behoben, kommen die Beschwerden in der
Regel innerhalb kürzester Zeit zurück.

Hier setzt die Podo-Orthesiologie an.

 

Podo = der Fuß

Orthesiologie = Lehre,
etwas ins Gleichgewicht
zu bringen

 

       
Das Prinzip der Podo-Orthesiologie


In jedem Muskel befinden sich kleine Sensoren. Einige (im Muskelbauch) lassen den Muskel anspannen, andere (in der Sehne) lassen ihn entspannen und verhindern somitu.a. einen Muskelanriss. Wenn diese Sensoren nicht mehr richtig funktionieren, entstehen Fußfehlstellungen wie z.B. Plattfüsse (Knick-Senk-Spreizfüsse).

 

Die Podo-Orthesiologie hilft dem Patienten, seine eigene
optimale Haltung (wieder) zu finden

Spezifische Sensoren werden dabei in der Fußsohlenmus-
kulatur aktiviert. Es ist jedoch keine Fußreflexzonentherapie,
sondern vielmehr eine neurophysiologische, propriozeptive
Beeinflussung der Muskeln.

 

Wann findet Podo-Orthesiologie ihre Anwendung?

 

1. Bei Disharmonie und Fehlstellungen der Wirbelsäule wie z.B.:
     • Bandscheibenproblemen
     • Beckenschiefstand/Beckenverwringung
     • Funktionelle Beinlängendifferenz
     • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen
     • Morbus Bechterew (Nervenkrankheit)
     • Morbus Scheuermann (Wachstumstörung)
     • Skoliosen (seitliche Verbiegung WS)
     • Kyphosen (Krümmung der WS)

2. Bei Beschwerden der unteren Extremität wie z.B.:
     • Knie- und/oder Hüftarthrosen
     • Coxa anteverta, Coxa valga (Hüftgelenk Fehlstellung)
     • Instabilität der Fußgelenke/Kniegelenke

3. Bei Fußproblemen wie z.B.:
     • Hallux Valgus (Abnicken der Großzehe)
     • Mortonsche Neuralgie (Eingeklemmter Nerv im Vorfuß)
     • Leichte Fußfehlbildung wie Pes Avatus (langer 2.Zeh)
     • Schmerzen im (Vor)Fuß
     • Fersensporn
     • Tarsaltunnelsyndrom (Nervenirritation am Fuß

4. Bei Schulterbeschwerden
     • Von
Bewegungseinschränkung bis zu Schmerzen

5. Zur Verbesserung der Kopfrotation

 

Das Bild zeigt Körperhaltung in Beziehung zur Fußform

Naturheilpraxis

 

Ralf Severin