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Impfen |
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Nachfolgend finden Sie beispielhaft einige Beipackzettel von gängigen Impfsera (Quelle: Rote Liste), die millionenfach verwendet werden. Eine Erklärung für die vielen unverständlichen Begriffe der Nebenwirkungen finden Sie hier.
75.2.2. Sera, Immunglobuline u. Impfstoffe (Aventis Pasteur MSD) Td-Impfstoff Mérieux® Suspension zur i.m. oder s.c. Injektion Rp Fachinfo-Service Zus.: 0,5 ml enth.: adsorbiertes Tetanus-Toxoid mind. 20 I.E., adsorbiertes Diphtherie-Toxoid mind. 2 I.E. weit. Bestandteile: Aluminiumphosphat, Thiomersal, isotonische Kochsalzlsg., Spuren von Formaldehyd.
Anw.: Aktive Immunisierung gegen Tetanus und Diphtherie nach dem vollendeten 5. Lebensj. Gegenanz.: I 7 a, b Im Verletzungsfall bei Unverträglichkeit gegen Tetanus- bzw. Diphtherie-Tetanus-Impfstoff nur Tetanus-Immunglobulin vom Menschen verabreichen Anw.-beschränk.: Bei Unverträglichkeit gegen Diphtherie-Impfstoff ist nur ein Tetanus-Impfstoff zu verabreichen. Wenn die letzte Diphtherie-Impfung weniger als 10 J. zurückliegt, sollte nur eine Auffrischimpfung gegen Tetanus vorgenommen werden. Nebenw.: I 7 Bei hyperimmunisierten Pers. ausgeprägtere lokale u. allgem. Reakt. bis hin zum Schock mögl. Einzelne Fälle von vorübergehenden Nierenschäden u./od. Blutgerinnungsstörungen sowie zentrale od. periphere Störungen des Nervensystems, einschl. einzelner Fälle aufsteigender Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (z. B. Guillain-Barré-Syndrom). Wechselw.: Beeinträchtigung d. Impferfolges b. simultaner immunsuppressiver Behandlung mögl. Dos.: Grundimmunisierung: 2×0,5 ml im Abstand von 4-8 Wo. Nach ca. 1 J. die 3. Impfung mit 0,5 ml. Pers. mit unvollständiger Immunisierung erhalten die zur Vervollständigung der Grundimmunisierung fehlenden ein bzw. zwei Inj. von je 0,5 ml. Auffrischimpfung: alle 10 J.; Impfprophylaxe im Verletzungsfall: nach den jeweils aktuellen STIKO-Empfehlungen. Die Anw. erfolgt i.m. od. bei gegebener Indikation (hämorrhagische Diathese) s.c. Lag.: Lagerungshinweis!
75.2.2. Sera, Immunglobuline u. Impfstoffe (GlaxoSmithKline) Priorix® Trockensubstanz + Lösungsmittel in Fertigspritze zur s.c. oder i.m. Injektion Rp Fachinfo-Service Zus.: 0,5 ml (1 Dosis) enth.: abgeschw. Masern-Viren (Stamm Schwarz), mind. 103,0 ZKID50, Mumps-Viren (Stamm RIT 4385, Herkunft: Jeryl Lynn), mind. 103,7 ZKID50, Röteln-Viren (Stamm Wistar RA27/3), mind. 103,0 ZKID50. Einzeln gezüchtet in Kulturen embryonaler Hühnerzellen (Masern und Mumps) od. in Kulturen humaner diploider MRC-5-Zellen (Röteln). weit. Bestandteile: Aminosäuren, Humanalbumin, Lactose, Mannitol, Neomycinsulfat, Sorbitol, Phenolsulfonphthalein, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumsulfat, Calciumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Wasser ad inject.
Anw.: Zur aktiven Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln ab dem vollend. 12. Lebensmonat. Gegenanz.: I 7 Hühnereiweißallergie. Schwang.: Kontraind. Gr 5. Nebenw.: I 7 In klin. Studien häufig Nervosität, Hautausschlag, gelegentl. ungewöhnl. Schreien, Fieberkrämpfe, Parotisschwellung, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigk., Schläfrigk., Schlaflosigk., Virusinfekt., Otitis media, Pharyngitis, Infekt. d. oberen Atemwege, Schnupfen, Bronchitis, Husten, Lymphadenopathie, selten Unwohlsein. Nach Markteinführung sehr selten Arthralgie, Arthritis, allerg. Reakt. einschl. anaphylakt. Reakt., Kawasaki-Syndr., Meningitis, transverse Myelitis, Guillain-Barré-Syndrom, periph. Neuritis, Enzephalitis, Thrombozytopenie, Thrombozytopenia purpura, Erythema multiforme. Einzelf. von mumpsähnl. Erkrank. mit verkürzter Inkubationszeit u. vorübergeh. Hodenschwellung. Wechselw.: I 7 Gleichz. Gabe mit Varizellen-Impfstoff mögl., sonst. Lebendimpfst. od. Tuberkulintest gleichz. od. in 4 bzw. 6 Wo. Abstand. Warnhinw.: Nicht intravasal injizieren! Hinw.: Aufgrund geringfügig abweichender pH-Werte kann die Farbe des resuspendierten (gelösten) Impfstoffs von hellorange bis hellrot reichen; diese Farbschwankungen stellen keine Beeinträchtigung für die Wirksamkeit des Impfstoffs dar. Dos.: 1mal 1 Dosis (0,5 ml): Kdr., Jugendl. u. Erw. erhalten die gleiche Dosis. Für alle Kdr. sind 2 Dosen MMR-Impfstoff empfohlen (STIKO): 1 Dosis ab vollend. 12. Lebensmon. u. 1 Dosis ab 4 Wo. nach der ersten MMR-Impfung, spätestens jedoch bis zum vollendeten 18. Lebensj. Trockensubstanz mit 0,5 ml Wasser ad inject. lösen u. s.c. od. i.m. injizieren. Lag.: Lagerungshinweis!
75.2.2. Sera, Immunglobuline u. Impfstoffe (Aventis Pasteur MSD) PENTAVAC® Trockensubstanz und Lösungsmittel zur i.m. Injektion Rp Fachinfo-Service Zus.: 0,5 ml rekonstituierte Impfstoffsusp. enth.: Diphtherietoxoid mind. 20 I.E., Tetanustoxoid mind. 40 I.E., gereinigtes Pertussistoxoid 25 µg, gereinigtes filamentöses Hämagglutinin 25 µg, inaktivierte Polioviren Typ 1 40 D.E., inaktivierte Polioviren Typ 2 8 D.E., inaktivierte Polioviren Typ 3 32 D.E. (D.E. = D-Antigeneinheit), Haemophilus influenzae, Typ-b-Polysaccharide (Polyribosylribitolphosphat) 10 µg, konjugiert an Tetanustoxoid (Hib-(PRP-T)). Adjuvans: Aluminiumhydroxid. Wirtssystem für den inaktivierten Poliomyelitis-Impfstoff: Vero-Zellen. weit. Bestandteile: Formaldehyd, Phenoxyethanol, Trometamol, Saccharose, Medium 199 (u. a. Aminosäuren, Mineralsalze, Vitamine), Ethanol, sowie mengenmäßig nicht bestimmbare Spuren von Neomycin, Streptomycin, Polymyxin B.
Anw.: Aktive Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Poliomyelitis u. gegen invasive Erkrank., die durch Haemophilus influenzae Typ b verursacht werden (z. B. Meningitis, Sepsis, Arthritis, Epiglottitis) ab dem vollendeten 2. Lebensmon. Gegenanz.: I 7 a Schwere Reakt. auf eine frühere Impfung mit einem Pertussisimpfstoff (Ganzkeimimpfstoff od. azellulären Impfstoff) od. mit Diphtherie u./od. Tetanustoxoid-haltigen Impfstoffen. Anw.-beschränk.: Anw. nach dem vollendeten 5. Lebensj. Ab dem 6. Lebensj. nur noch Impfstoffe mit red. Diphtherietoxoidgehalt verabreichen. PENTAVAC nicht anw., wenn innerh. von 48 Std. nach einer vorangegangenen Impf. mit einem Pertussisantigen enthaltenden Impfstoff folgende Symptome auftraten: Fieber ³40°C, für das es keine and. Erklärung gibt, unstillbares Schreien über mehr als 3 Std., Krämpfe, allergische Reakt., hypoton-hyporesponsive Episoden. Progressive neurologische Erkrank. (keine ausreichenden Daten). Nebenw.: I 7 Durchfall u. Erbrechen. Gelegentl.: Fieber ³39°C u. langanhaltendes, unstillbares Schreien. Selten: Fieber ³40°C, Exantheme u. Urtikaria, Krämpfe u. hypoton-hyporesponsive Episoden sowie isolierte Muskelhypotonien; nach Gabe von Haemophilus influenzae Typ b-Konjugatimpfstoffen ödematöse Reakt. der unteren Gliedmaßen. Hierbei traten innerh. der ersten Std. nach der Impfung Ödeme mit Zyanose od. transienter Purpura auf, die sich schnell u. spontan u. ohne Folgen zurückbildeten. Wechselw.: Immunsuppressive Therapie od. bei Kdr. mit Immunschwäche. Beeinträchtigung des Impferfolgs. mögl. Hinw.: Die Impfung wird jedoch empfohlen bei HIV-infizierten Kdrn. od. Kdrn., die an einer chron. Immunschwächekrankheit leiden. Frühere Krampfanfälle, die nicht in Zusammenhang mit einer vorangegangenen Pertussisimpfung stehen, sind keine Kontraindikation. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, nach der Impfung vorbeugend antiepileptische u./od. antipyretische AM zu verabreichen. Kein Schutz vor invasiven Erkrank., die durch and. Typen von Haemophilus influenzae ausgelöst werden, u. gegen Meningitiden, die durch and. Erreger verursacht werden. Geeignete Mittel zur Behandl. einer evtl. anaphylakt. Reakt. sollten bereitstehen. Dos.: Grundimmunisierung ab dem vollendeten 2. Lebensmon.: 3×0,5 ml im Abstand von 4-8 Wo.; 1×0,5 ml im 2. Lebensj., 6-12 Mon. nach der 3. Impfstoffgabe. Das Lyophilisat (Hib-(PRP-T)) wird mit der in der Fertigspritze enthaltenen Impfstoffsuspension (DTPa-IPV) rekonstituiert. Anw. i.m. Nicht intravasal oder intradermal injizieren. Lag.: Lagerungshinweis!
75.2.2. Sera, Immunglobuline u. Impfstoffe (GlaxoSmithKline)
Infanrix hexa Hib Trockensubstanz in Glasfläschchen + DTPa-IPV-HepB-Suspension in vorgefüllter Spritze zur i.m. Injektion
Rp <FachInfo-Service> Zus.: 0,5 ml (1 Dosis) rekonstituierte Impfstoffsuspension enth.: Diphtherie-Toxoid, Tetanus-Toxoid, drei gereinigte Pertussis-Antigene [Pertussis-Toxoid (PT), filamentöses Hämagglutinin (FHA), Pertactin (PRN), gereinigtes Oberflächenantigen (HBsAg) des Hepatitis-B-Virus (HBV)], gereinigtes Polyribosyl-Ribitolphosphat-Kapselpolysaccharid (PRP) von Haemophilus influenzae, Typ b (Hib) kovalent gebunden an Tetanustoxoid, adsorbiert an Aluminiumsalz, drei Typen von inaktivierten Poliomyelitis-Viren (Typ 1: Mahoney-Stamm; Typ 2: MEF-1-Stamm; Typ 3: Saukett-Stamm). Weit. Bestandteile: Lactose, Natriumchlorid, 2-Phenoxyethanol, Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat, Wasser f. Inj.-zwecke, Medium 199 (als Stabilisator, der Aminosäuren, Mineralsalze, Vit. u. andere Substanzen enth.).
Anw.: Zur Grundimmunisierung u. Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis u. Erkrankungen durch Haemophilus influenzae Typ b u. bei Sgl. u. Kleinkdr. sowie zur Auffrischung bei Kdrn. nach abgeschlossener Grundimmunisierung mit jedem der in Infanrix hexa enthaltenen Antigene. Gegenanz.: I 7 a Auftreten einer Encephalopathie 7 Tage nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff mit Pertussis-Komponente. Nebenw.: Sehr häufig: Schmerzen, Rötung u. Schwellung an der Inj.stelle, Fieber, Appetitverlust, Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Reizbarkeit. Häufig: Reakt. an der Inj.stelle, ungewöhnliches Schreien, Unruhe, Durchfall, Enteritis, Gastroenteritis, virale Infekt., Candida-Mykosen, Otitis media, Infekt. d. oberen Atemwege, Bronchitis, Husten, Schnupfen, Pharyngitis, Hautausschlag, Dermatitis, Konjunktivitis. Gelegentl.: Mattigkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Verstopfung, Somnolenz, Infekt., Bronchospasmus, Laryngitis, Stridor, Ekzeme. Sehr selten: Induration u. ausgeprägte Schwellung an der Inj.stelle, allerg. Reakt., anaphylakt. Reakt., Krampfanfälle, Kollaps od. schockähnl. Zustand (hypotone-hyporesponsive Episode). Warnhinw.: Nicht intravasal injizieren! Hinw.: Weitere Angaben s. Gebrauchs- u. Fachinfo. Dos.: 3mal 0,5 ml (1 Dosis) im Abstand von mind. 4 Wo. sowie eine Auffrischimpfung wie offiziell empfohlen. Anw. erfolgt tief i.m. Zu mögl. Impfschemata s. Fach- u. Gebrauchsinfo.
75.2.1. Sera, Immunglobuline u. Impfstoffe (Sanofi Pasteur MSD)
ADDIGRIP® 2005/2006 Injektionssuspension in einer Emulsion
Rp <FachInfo-Service> Zus.: 1 Dosis (0,5 ml) enth.: Influenza-Virus Oberflächenantigene der Stämme der jeweils aktuellen Empf. der WHO (f. d. nördl. Hemisphäre) u. d. EG, jeweils entspr. 15 µg Hämagglutinin, vermehrt in Hühnereiern. Einzelh. s. Fachinfo. Weit. Bestandteile: Adjuvans: MF59C.1 (Squalen, Polysorbat 80, Sorbitantrioleat, Natriumcitrat, Citronensäure, Wasser f. Inj.-zwecke), Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat 2H2O, Magnesiumchlorid 6H2O, Calciumchlorid 2H2O, Wasser f. Inj.-zwecke, Cetrimoniumbromid, Formaldehyd, Sucrose, Spuren von Kanamycin- u. Neomycinsulfat.
Anw.: Aktive Immunisierung gegen Virusgrippe für ältere Menschen (= 65 J.), bes. für Personen mit einem erhöhten Risiko für Influenza-assoziierte Komplikationen. Personen mit berufsbedingter erhöhter Ansteckungsgefahr od. solche, die selbst die Infektion auf andere Personen übertragen können; größere Personenkreise bei Auftreten von Epidemien bzw. Pandemien. Gegenanz.: I 7 a, b Bekannte Allergie auf Hühnereiweiß/Hühnereier. Anw.-beschränk.: Angeborene od. erworbene Immundefizienz: Impferfolg kann eingeschränkt sein. Nebenw.: I 7 Leichte Impfreakt. sind bei ADDIGRIP häufiger als bei nicht adjuvantierten Grippeimpfstoffen. Gelegentl.: allg. Hautreakt. inkl. Juckreiz, Urtikaria od. nicht näher spezif. Hautausschläge. Selten: Neuralgien, Parästhesien, Krämpfe, vorübergehende Thrombozytopenien mit vereinzelten Blutungen od. Hämatomen. Sehr selten: Erythema exsudativum multiforme, Vaskulitis mit vorübergehender Nierenbeteiligung, neurologische Erkrank. wie z. B. Enzephalomyelitis, Neuritis, Guillain-Barré-Syndrom. Wechselw.: Immunsuppressive Therapie kann den Impferfolg beeinträchtigen. Bei simultaner Gabe mit anderen Impfstoffen können verstärkt NW auftreten. Warnhinw.: ADDIGRIP darf nicht intravasal od. s.c. injiziert werden! Hinw.: Nach Impfung gegen Influenza sind falsch positive Ergebnisse von ELISA-Tests zum serologischen Nachweis von Antikörpern gegen HIV1, Hepatitis C u. insbes. zum Nachweis von Antikörpern gegen HTLV1 mögl. Mit der Western-Blot-Technik können die falsch positiven Resultate widerlegt werden. Die vorübergehend falsch positiven Ergebnisse können durch die IgM-Immunantwort bedingt sein. ADDIGRIP kann gleichz. mit and. Impfstoffen verabreicht werden. Die Impfung sollte an and. Stelle erfolgen. Weitere Hinw. s. Gebrauchs- u. Fachinfo. Dos.: 1mal 0,5 ml i.m. in den Oberarm (M. deltoideus). Der Impfschutz soll jedes Jahr mit 1 Dos. des jeweils aktuellen Impfstoffes aufgefrischt werden. Weitere Angaben s. Gebrauchs- u. Fachinfo. Lag.: Lagerungshinweis! |
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Naturheilpraxis
Ralf Severin |